Sensing & Writing

 

Anfangs sinnierend in umfangreichen, unveröffentlichten Schriften über die Seele der österreichischen Nation, wie auch über das Mann-Sein
… danach intensiv den unbewussten Aufschrei, des orientierungslosen Umherdriftens der Gesamtgesellschaft beforscht, was eine Publikation über den Jakobsweg mit dem Titel „Jakobspilgern – ‚Wege‘ zum Weg“ nach sich zog.

Vor allem auf meinen anspruchsvolleren Pilgerfahrten mit Zelt, mit dem Fokus des intensivierten Losgelöst-Seins traf ich auf Personen, welche ebenfalls einem herausfordernden Pilgermodus frönten. Teils seit Jahren pilgernd, teils ohne Geld lebend, teils vor dem Gesetz fliehend, teils ohne Heimat seiend usw. Die Erinnerungen an all diese Begegnungen bringen im gegenwärtigen Moment des Schreibens noch immer mein Sein in Wallung; sie erfüllen mich mit Lebendigkeit und Schaudern, mit Abscheu und Bewunderung.

Diese emotionalen Resonanzen gehrten 15 Jahre in meinem Inneren und waren schlussendlich Stein des Anstoßes für eine im Entstehen begriffene Dualogie. In Kürze erscheint „Eine philosophische Reise der Selbstfindung“, welche die Frage nach dem Lebenssinn stellt, welche Schattenanteile und das oft schwer fassbare Konzept der Selbstliebe zu fassen versucht. Diese philosophische Reise darf als Theorie-Büchlein für die daran anknüpfende „Eine Schatzkiste voll sinnerfüllter Lebensweisen“ verstanden werden. In dieser kommen dann vielzählige Menschen zu Wort, die ihre Alltäglichkeit mutig – und mehr oder minder radikal – umgestaltet haben. Die Reisephilosophie zum eigenen Selbst und die Schatzkiste der Lebensweisen wollen Mut machen, wollen vor Augen führen, dass ein Jeder/eine Jede unter uns die Möglichkeit hat, dem eigenen Herzen zu folgen und Leichtigkeit, wie auch Lebensfreude in den Alltag zu integrieren.